Die Schafe von Sanssouci

Hinter dem Schloss Sans souci weiden 29 Pommersche Landschafe

Hinter dem Schloss Sanssouci weiden 29 Pommersche Landschafe

Seit einigen Tagen blökt es am Schloss. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten setzt neuerdings Schafe zur Pflege der Grünflächen ein. 29 Vierfüßer sorgen nunmehr rund um den Rossbrunnen auf der Rückseite des Schloss Sanssouci dafür, dass der Rasen kurz gehalten wird. In einem gemeinsamen Umweltprojekt mit der Universität Potsdam wird nebenbei untersucht, ob die Schafe der Artenvielfalt im Schlosspark zuträglich sind. Schäfer, wie Wissenschaftler gehen davon aus, da die Tiere anders als Rasenmäher die Weide selektiv kürzen und gleichzeitig durch ihre Anwesenheit für die Verbreitung von Arten sorgen können. Ob dies auch nahe Sanssouci gelingt wird sich in ein paar Jahren zeigen. Bis dahin haben die grauen Pommerschen Landschafe, die in Deutschland zu den 170 vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen gehören jede Menge Möglichkeit sich satt zu fressen. Bislang steht das Gras auf der eingezäunten Fläche fast einen Meter hoch. Dies und die am Mittagshimmel gleißende Sonne sorgten dafür, dass diP heute kein Schaf vor die Linse bekam. Diese ruhten sich im Schatten der Bäume, ins tiefe Gras gekuschelt aus und hielten Siesta.

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Eis, Eis, Sommer!

Vor einigen Tagen habe ich den Eisladen “vanille & marille” im Holländischen Viertel für mich entdeckt. Reichlich spät könnte mensch jetzt entgegnen, aber es war in der Vergangenheit einfach immer zu voll, um mal eben in den Genuss des leckeren Eises aus dieser Manufaktur zu kommen. Natürlich war dies auch gleich ein Anzeiger dafür, dass das Eis dort sehr gut schmecken würde. Und wir wurden auch nicht enttäuscht. Neben den klassischen Speiseeisen und Sorbets gibt es allerlei besondere Kreationen, die es wert sind auszuprobieren. Die Produkte werden in Berlin gefertigt und dann in die sechs Filialen ausgeliefert. Besonders gefällt mir, dass versucht wird viele Bio- und Fairtrade-Produkt zu verwenden und regional einzukaufen. Auch wird mit Ökostrom produziert und auf künstliche Farb-, Zusatz-, Aroma- und Konservierungsstoffe verzichtet. Mich hat der Laden schon überzeugt. Aber auch, wenn ich dort nicht ausschließlich mein Eis genießen werde wird sich mein Umsatz dort wohl in dieser Saison erhöhen.

Geschäft der Eismanufaktur "vanille & marille"

Geschäft der Eismanufaktur “vanille & marille”

Die MAZ hat in den vergangen Tagen alle Lesenden aufgerufen an einer Online-Abstimmung zu den beliebtesten Eisläden der Stadt teilzunehmen. In dieser Umfrage errang “vanille & marille” den fünften Platz. Immerhin, denn gutes Eis gibt es in unserer Stadt an verschiedenen Ecken. Schon länger zu meinen Favoriten gehört dabei die Eismanufaktur in der Brandenburger Straße (Platz 2). In den letzten Jahren hat sich auch die Eisfrau aus Babelsberg einen guten Stand erarbeitet – und nicht nur bei mir. Sie belegte in der Umfrage Platz 3. Allein der Sieger, die “Eismatrosen” im Potsdamer Hafen waren mir bislang vollkommen unbekannt. Selbstverständlich sollte das so schnell, wie möglich geändert werden. Als ich jedoch heute zum Feierabend dort gerne ein Eis probiert hätte, war der Laden verschlossen – und das bei schönstem Sonnenschein und vieler Menschen im Hafen, die gerade von einem Dampfer strömten, um sich in die Stadt zu begeben.

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Dauerausstellung kostenfrei besuchen

Plakat des Potsdam Museums zur Bewerbung des freien Eintritts in der Dauerausstellung

Plakat des Potsdam Museums zur Bewerbung des freien Eintritts in der Dauerausstellung

Von Mai bis Juli ermöglicht das Potsdam Museum im Alten Rathaus den kostenfreien Eintritt in die sehenswerte Dauerausstellung “Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte”. Somit haben alle Besuchenden unserer Stadt, aber natürlich auch die hier Wohnenden die großartige Möglichkeit sich mit der Historie Potsdams in den nächsten Wochen kostenlos und so oft mensch möchte vertraut zu machen. DiP hat die neukonzipierte ständige Ausstellung bereits vor einigen Monaten besucht. Unser Urteil lautet kurz und knapp: reingehen!

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